Arbeitsgemeinschaft der Benediktineroblaten


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Die Arbeitsgemeinschaft

Übersicht

Die im deutschen Sprachgebiet existierenden Oblatengemeinschaften haben sich zahlreich zu einer „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“ zusammengeschlossen. Dazu gehören als assoziierte Mitglieder auch Oblatengemeinschaften von Zisterzienserklöstern und evangelische Kommunitäten (z. B. Casteller Ring).

Die Arbeitsgemeinschaft will

den Oblatenrektoren/Innen Hilfen für ihre Leitungsaufgaben geben,

den Oblaten/Innen spirituelle Hilfen für ihre eigene benediktinische Lebensweise vermitteln

und die Verbundenheit der Oblatengemeinschaften untereinander fördern.

Die Anfänge der Arbeitsgemeinschaft liegen in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Um eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Oblatengemeinschaften haben sich besonders die Oblatenrektoren P. Paulus Hörger OSB von St. Ottilien und P. Hieronymus Nitz OSB von Beuron (von 1980 – 2001 Erzabt) verdient gemacht; letzterer war bis 2001 auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. Sein Nachfolger war Abt Albert Altenähr OSB von Kornelimünster bei Aachen (2001 - 2005), seither hat P. Michael Vollmerich OSB aus der Abtei Ettal den Vorsitz inne.

1984 hat sich die Arbeitsgemeinschaft ein erstes Statut gegeben, revidiert 1988.



Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist die Pflege benediktinischer Spiritualität durch Informations- und Erfahrungsaustausch, durch Zusammenarbeit in den geistlichen Angeboten für Oblaten und durch regelmäßige Arbeitstagungen.



Die Arbeitsgemeinschaft wählt sich einen siebenköpfigen Vorstand, dessen Vorsitzende/r aus dem Kreis der Oblatenrektoren/Innen gewählt wird, die übrigen Vorstandsmitglieder bestehen je zur Hälfte aus Ordensleuten bzw. Oblaten/Innen.

Der/die Vorsitzende vertritt die Anliegen der Arbeitsgemeinschaft auch gegenüber der Salzburger Äbtekonferenz und der Vereinigung der Benediktinerinnen Deutschlands.

Gewählt wird von der Mitgliederversammlung, die auch den Tätigkeitsbericht des Vorstandes und die Jahresrechnung entgegen nimmt. Sie soll mindestens alle zwei Jahre stattfinden, nach Möglichkeit zusammen mit einer Arbeitstagung. Als Tagungsort dient die Erzabtei St. Ottilien in Oberbayern.



(Dr. Detlef Jankowski/11.09.2007)


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